Rollstuhlbasketball-Projekt

27.10.2019

BB1Es war wieder so weit. Zum vierten Mal in Folge konnte die IGS Hameln den Behindertensportbund als Kooperationspartner gewinnen und so DIE inklusive Sportart schlechthin an unsere Schule bekommen: Rollstuhlbasketball. Bei dieser abgeänderten Form des Basketballs, die im Rollstuhl gespielt wird, spielen neben Menschen mit körperlicher Behinderung auch Nichtbehinderte mit. Die Regeln sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und in einigen Punkten an die Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst.

Eine Woche wurden unsere Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang von Eike Gößling, Referent des Behinderten-Sportverbands Niedersachsen und aktiver Spieler bei Hannover United, theoretisch und praktisch in die Behindertensportart eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler bekamen Einblicke in den Behindertensport allgemein, sammelten erste Erfahrungen mit dem Sportgerät, verknüpften diese mit den Basketballkenntnissen und erprobten sich im Zielspiel Rollstuhlbasketball. Jede Klasse kam dabei einen ganzen Tag in den Genuss, diese eindrucksvolle Sportart erleben zu dürfen.

Den krönenden Abschluss fand das Projekt am letzten Tag – die Profi-Rollstuhlbasketballerin Vanessa Erskine, einstige Nationalspielerin der USA, nahm am Training teil. Sie stand für Fragen rund um das professionelle und private Sportlerleben bereit und spielte gemeinsam mit einer Auswahl an Schülerinnen und Schülern und vor den Augen ihrer Mitschüler ein Match gegen ein Lehrerteam.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine hoffentlich wieder so erlebnisreiche Woche im kommenden Jahr!

(Text: Marius Jütte)

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(Fotos: Vivian Behrens, Marius Jütte und Constantin Volker)

 

29.10.2018

RollBBDie Projektwoche liegt zwar schon etwas zurück. Dennoch möchten wir euch an einem besonderen Projekt teilhaben lassen. Im Jahrgang 10 ging es für jede Klasse jeweils einmal in der Woche in die Sporthalle, um dort eine völlig neue Sportart auszuprobieren: Rollstuhlbasketball. Nachdem der 10. Jahrgang schon bei der WM in Hamburg als Zuschauer auf den Tribünen die Sportler angefeuert hatte, durften die Schülerinnen und Schüler dies nun am eigenen Leib erfahren und sich dieser neuen Herausforderung stellen. Nach einer kurzen Theorieeinheit im Klassenzimmer machte man sich später zunächst mit dem Rollstuhl vertraut, der mit schiefstehenden Rädern und Kippschutz sehr an die Sportart angepasst und nicht mit den Rollstühlen im Krankenhaus zu vergleichen ist. Beschleunigen, abbremsen, ausweichen, rückwärts, vorwärts – all das wurde in kleinen Spielen und Aufgaben eingeübt. Und dann kam ja noch der Basketball dazu. Hier zeigte sich das ganze Können von Eike Gößling, Projektkoordinator für Rollstuhlbasketball und selbst aktiver Spieler in der Bundesliga. Die Aufgabe bestand darin, dass die Schülerinnen und Schüler ihn so versuchten einzukesseln, dass dieser nicht mehr weiterfahren konnte. Mit unglaublichen Geschick gelang es ihm aber immer wieder, sich aus dem Gewusel zu befreien. In der letzten Stunde wurden Mannschaften gebildet und nun konnten die einzelnen Gruppen zeigen, wer der King of the Court war. Mit viel Ehrgeiz und noch mehr Spaß kämpfte man um den Ball und feierte jeden Korberfolg.

 

22.08.2018

Etwa 250 Schülerinnen und Schüler der IGS Hameln trafen sich am 17. August 2018 in aller Früh, um zur Rollstuhlbasketball-WM nach Hamburg zu fahren. "Warum?", fragt ihr euch? Ganz einfach: Zum dritten Mal findet in diesem Jahr das Rollstuhlbasketball-Projekt in der Projektwoche für die zehnten Klassen statt. Jeden Tag darf eine andere 10. Klasse mit den Rollis und Trainern diese Sportart kennenlernen. Angefangen hat das Ganze vor nunmehr drei Jahren mit einer Sportfortbildung von Herrn Jütte, der die Idee dann weitergab. Über ein Sponsoring von der Allianz zum Thema Inklusion war es möglich, die Kosten für das Projekt zu decken und somit in der Schule anzubieten. Allerdings musste man für dieses Jahr einen neuen Sponsor finden. In einer Facebook-Aktion von der PSD-Bank Hannover wurden verschiedene Projekte vorgestellt und je nach Anzahl von Likes gab es dann für die Sieger Geldpreise. Mit viel Werbung für das Rollstuhlbasketball-Projekt konnte man den 3. Platz sichern, so dass das Projekt für die zehnten Klassen bis 2019 ermöglicht werden kann. Aber zurück zum letzten Freitag. Mit Bussen ging es um kurz vor 7 Uhr los und nach etwa zweieinhalb Stunden Fahrt erreichte man den Inselpark Wilhelmsburg in Hamburg.

Nach einem kurzen Rundgang über das große Gelände sah man das erste Spiel, bei dem sich Italien und Japan gegenüberstanden. Mit offenen Mündern staunten die Schülerinnen und Schüler über die Treffsicherheit der Spieler, aber vor allem auch über den geschickten Umgang mit den Rollstühlen. Nicht selten kam es dabei zu Zusammenstößen, bei denen die Spieler mitsamt der Rollstühle umkippten. Nach einer kurzen Unterbrechung des Spiels ging es dann aber sofort weiter. Herr Andresen merkte an, dass so mancher Fußballer bei einer WM sehr viel länger am Boden geblieben war. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts und erst zum Ende konnte Japan einen kleinen Vorsprung ausbauen und so das Spiel für sich entscheiden.

RollBB HHNach dem Spiel durfte man sich auf dem Inselparkgelände frei bewegen und viele kleine andere Stationen erkunden. In einem großen Zelt konnten Rollstühle ausprobiert werden, um sich in die Lage der Sportler zu versetzen. Aber auch Dinge wie Doping und Drogen wurden thematisiert. Ein Highlight war der Kletterturm. Gut gesichert konnte man sowohl auf leichten als auch schwereren Routen klettern. Wem das zu einfach war, der konnte die gleiche Route "blind", also mit verbundenen Augen, versuchen zu bewältigen. Oder man durfte statt mit zwei Armen oder Beinen nur mit jeweils einem klettern. Das war deutlich schwieriger, aber dennoch schafften es einige trotz der Handicaps bis zur Spitze. Es zeigte sich: Jeder kann klettern – auch mit Handicap! Neben der riesigen Rutsche, die auch von so mancher Lehrerin ausgiebig auf Sicherheitsrisiken untersucht wurde, gab es eine Band, die richtig gute Stimmung machte. Für das leibliche Wohl sorgten frischgebackene, gutduftende Brote aus dem Holzofen oder die klassische Currywurst-Pommes. Als Nachspeise und Erfrischung gab es kostenloses Eis, das allen gut schmeckte.

Um 14 Uhr nahmen die Schülerinnen und Schüler wieder auf der Tribüne Platz, um sich das Spiel Großbritannien gegen Kanada anzusehen. Die Sportler spielten sehr geschickt und verhielten sich überaus fair. Am Ende freute sich Großbritannien über den Sieg. Gegen 15:30 Uhr trat man den Heimweg an, so dass man nach einer entspannten, fröhlichen Busfahrt wohlbehalten in Hameln ankam und ins Wochenende starten konnte.

 

14.10.2017

RollBB2In der Projektwoche fand dank "Allianz für die Jugend e.V." in diesem Jahr zum zweiten Mal Rollstuhlbasketball für den gesamten 10. Jahrgang der IGS Hameln statt. Unter Leitung von Eike Gößling, Referent des Behinderten-Sportverbands Niedersachsen und aktiver Spieler des Bundesligavereins Hannover United, wurden die Schülerinnen und Schüler theoretisch und praktisch in die Behindertensportart Rollstuhlbasketball eingeführt. Wieder kam jede Klasse dabei einen ganzen Tag lang in den Genuss, diese eindrucksvolle Sportart zu erleben.

Am letzten Tag der Projektwoche nahm als Stargast die amerikanische Rollstuhlbasketballerin Vanessa Erskine, Kapitänin der amerikanischen Damen-Nationalmannschaft und neue Spielerin von Hannover United, am Training teil. Zum Abschluss der gelungenen Woche wurde wie im letzten Jahr ein Turnier veranstaltet, in dem die Schülerinnen und Schüler gegen die Bundesligaspieler antreten durften. Vor Spielbeginn hatte alle Teilnehmer noch die Chance zu einem Interview mit Vanessa und konnten so auch noch ihre Englischkenntnisse unter Beweis stellen.

 

07.11.2016

rollbasketWas braucht man für eine gelungene Projektwoche? Ein interessantes Thema, qualifizierte Manpower und natürlich einen finanzkräftigen Sponsor ... Das alles kam bei unserer letzten Projektwoche zusammen und der Jahrgang 10 durfte es erleben – dank "Allianz für die Jugend e.V." haben wir DIE inklusive Sportart schlechthin an unsere Schule bekommen: Rollstuhlbasketball. Bei dieser abgeänderten Form des Basketball, die im Rollstuhl gespielt wird, spielen neben Menschen mit körperlicher Behinderung auch Nichtbehinderte mit. Die Regeln sind an die des klassischen Basketballs angelehnt und in einigen Punkten an die Anforderungen des Rollstuhlgebrauchs angepasst.

Eine Woche wurden unsere Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 10 von Eike Gößling, Referent des Behinderten Sportverbands Niedersachsen und aktiver Spieler bei Hannover United, theoretisch und praktisch in die Behindertensportart eingeführt. Die Schüler bekamen Einblicke in den Behindertensport allgemein, sammelten erste Erfahrungen mit dem Sportgerät, verknüpften diese mit den Basketballkenntnissen und erprobten sich im Zielspiel Rollstuhlbasketball. Jede Klasse kam dabei einen ganzen Tag in den Genuss, diese eindrucksvolle Sportart erleben zu dürfen.

Den krönenden Abschluss fand das Projekt am letzten Tag – die Rollstuhlbasketballer Oliver Jantz und Jan Sadler, Weltmeister und Nationalspieler, nahmen am Training teil. Sie standen für Fragen rund um das professionelle und private Sportlerleben bereit und spielten gemeinsam mit einer Schülerauswahl und vor den Augen ihrer Mitschüler, Lehrkräfte und Presse ein Match.